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Was ist das DOWN Syndrom?

DOWN Syndrom

Heutzutage gehören eingehende Untersuchungen während der Schwangerschaft vor allem bei Frauen, die einer bestimmten Risikogruppe angehören, zur alltäglichen Routine. Auf der einen Seite hilft es natürlich dabei sicherzustellen, daß es Mutter und Kind gut geht, daß sie gesund sind. Aber was, wenn nicht? Was, wenn schon in der Schwangerschaft festgestellt wird, daß sich höchstwahrscheinlich nicht das vorgestellte Wunschkind auf dem Wege befindet, sondern daß es Zeit seines Lebens anders sein wird, nicht ?normal?, geistig und körperlich behindert?

Dann kommen je nach der vermuteten Schwere der Behinderung noch weitere Sorgen hinzu, als die, die man sich um die Gesundheit von Mutter und Kind ohnehin schon gemacht hatte.

Wird mein Kind vielleicht Zeit seines Lebens leiden? Können meine Familie und ich überhaupt mit der Belastung fertigwerden? Wie groß wird diese Belastung überhaupt sein?

Alles Dinge, die Angst machen, die man nicht einschätzen kann.

In der heutigen Zeit wird man unter gegebenen Umständen auch noch mit der Möglichkeit einer Schwangerschaftsunterbrechung konfrontiert. Ein Gedanke, der werdenden Eltern wohl niemals leicht fällt und gerade vor dem Hintergrund einer möglichen Behinderung besonders schwierig ist. Die Diagnose Down-Syndrom ist natürlich gerade für Menschen, die keine Erfahrung damit haben, sehr beängstigend. Lassen Sie sich in jedem Fall eingehend von Ihrem Arzt, aber auch von anderen kompetenten Stellen beraten! Hilfe finden Sie unter anderem bei [www.............] Man kann es nicht verleugnen: Menschen mit Down-Syndrom sind körperlich und geistig behindert. Sie sind oft relativ klein und gedrungen, haben schrägstehende Augen, Kiefer und Zähne sind häufig unterentwickelt und die Zunge kann vergrößert sein. Es treten auch häufig Herzfehler auf und der Magen-Darm-Trakt kann fehlentwickelt sein. Außerdem ist auch oft das Seh- und Hörvermögen eingeschränkt.

Aber: Obwohl das Down-Syndrom nicht heilbar ist, können Betroffene durch die richtige Förderung in ihrer Entwicklung sehr unterstützt werden, z.B. können Kieferorthopäden und Sprachtherapeuten Sprachstörungen entgegenwirken und gezielte Krankengymnastik kann die Bewegungsfähigkeit verbessern, so daß sie als Erwachsene lesen und schreiben können und in der Lage sind in einem gewissen Rahmen für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, mit ihrer Umwelt zurechtzukommen und einer für sie sinnvollen Aufgabe nachzugehen.

Und bitte bedenken Sie immer, daß Menschen Individuen sind. Das gilt auch ganz genauso für Menschen mit Down-Syndrom. Auch sie haben ihren eigenen Charakter, bestimmte Eigenschaften, Vorlieben, man kann ererbte Züge ihrer Eltern in ihnen erkennen und zwar innere wie äußere.

Das Gerücht, Menschen mit Down-Syndrom sähen alle gleich aus, seien sanftmütig und liebten Musik ist eben nichts weiter als ein Gerücht. Sicherlich kann man durchaus die für das Down-Syndrom typischen körperlichen Merkmale erkennen und doch ist das einzige, was Menschen mit Down-Syndrom im Grunde genommen verbindet, ein gewisser grad an Behinderung, der allerdings ebenfalls individuell variiert.

Ein Kind mit Down-Syndrom ist ebenfalls in erster Linie ein Kind und hat erst in zweiter Linie ein Syndrom, einen Herzfehler oder Plattfüße.

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