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Geburtsmethoden

In den letzten Jahren sind viele verschiedene Theorien und Praktiken rund um das Thema Geburt entstanden. Die meisten Kurse halten sich nicht an eine bestimmte Methode, sondern enthalten verschiedene Einflüsse. Grundsätzlich lernt man Atemtechniken und Entspannungsübungen, die bei der Geburt hilfreich sein können, es gibt allerdings keine ultimative Wundertechnik für die "bequeme" Geburt. Daher muß sich auch jeder aus dem reichhaltigen Angebot das aussuchen, was ihn bzw. sie am meisten anspricht.

Hier eine kleine Auswahl:

  • Bei der LAMAZE-METHODE z.B. wird bei jeder Wehe durch gezieltes Atmen und Entspannen der Muskeln dem Wehenschmerz entgegengewirkt.
  • Bei der ODEN-METHODE gelten Stöhnen und Schreien als natürliche Reaktionen auf den Wehenschmerz. Es heißt auch, daß sie die Wehentätigkeit fördern sollen. Bei dieser Methode steht das Eingehen der Frau auf den eigenen Körper im Vordergrund. Sie soll ihren Schmerz "herausschreien".
  • Bei der DICK-READ-METHODE geht es darum, bereits im Vorfeld durch ausreichende Informationen zum Geburtsvorgang, Ängsten entgegenzuwirken und so mögliche Anspannungen zu lösen und das Vertrauen in den eigenen Körper zu stärken. Dies wird durch geübte Atem- und Entspannungstechniken unterstützt.
  • Die ZILGREI-METHODE setzt auf Bewegung. Sanfte Bewegung, wieder unterstützt durch Atem- und Entspannungsübungen sollen der Gebärenden helfen, eine für sie angenehme Position für die Geburt zu finden und die Schmwezen besser zu ertragen.
  • Eine Methode, bei der der Partner aktiv miteinbezogen wird, ist z.B. die KITZINGER-METHODE. Hierbei unterstützt er die Frau durch Mitatmen, sanfte Berührung und Massieren.
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